Den diesjährigen Ersten Advent haben wir einmal ganz anders begangen, nämlich ganz im Zeichen des Sterns. Und damit ist nicht irgendein Stern gemeint, sondern der Mercedes Stern.
Denn anlässlich des 125 jährigen Firmenjubiläums fand heute ein großes Familienfest im E-Werk Saarbrücken statt. Und das Fest machte seinem Namen wirklich alle Ehre: Für jedes
Familienmitglied wurde mehr als nur eine Attraktion geboten:
Plätzchenbacken, Kinderschminken und eine Luftballon-Falt-Zauber-Künstlerin für die Kleinen.
Ein Advents-Bastelkurs für die kreativen und handwerklich geschickten Besucher.
Und auch an die männlichen Besucher wurde gedacht: es standen insgesamt 6 AMG getunte Mercedes zur Verfügung, mit denen man eine kleine Runde durch Saarbrücken drehen durfte.
Wir selbst sind mit einer 571 PS starken S-Klasse gefahren, insgesamt hatten die 6 Autos über 3000 PS. Das war schon wirklich beeindruckend.
Und zu guter Letzt darf natürlich auch das Rahmenprogramm nicht unerwähnt bleiben. Denn der Party Service Grunder hat zusammen mit einer Eventagentur wieder einmal einen hervorragenden Job gemacht.
Es war ein tolles Fest und dieser erste Advent wird uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben (vor allem Pauls Rufe: Papa, gib nochmal Gas!!)
Paris en novembre - bei Sonnenschein und blauem Himmel haben wir zusammen mit B.s ein herrliches Wochenende verbracht.
Samstag früh gings los und nach knapp 4 Stunden Fahrt konnten wir bereits im Mama Shelter einchecken. Das Hotel, von Philippe Starck designt, liegt zwar jetzt nicht sehr zentral, dafür entschädigt es aber mit "hippem" Design, gutem Essen (zumindest sah es sehr gut aus und beim nächsten Besuch werden wir es definitiv testen) und einem Mac als Fernseher.
Abends verwandelt sich das Hotel dann in eine Szenebar mit wechselnenden Live-Acts, wir kamen in den Genuß von Weelye.
Nun aber zu Paris.
Erster Fotostop war Montmartre, wobei wir auf dem Weg dorthin bereits bei "La Cure Gourmande" hängen geblieben sind, um ein paar Kekse zu kaufen (Tipp: Anis-Biscuits).
Montmartre selbst ist immer wieder schön. Zwar steht es eigentlich bei jedem Paris-Besuch auf dem Programm, doch gibt es jedes Mal neue Details zu entdecken, andere Straßenkünstler zu beobachten oder einfach nur den Trubel zu genießen.
Next Stop: Opéra und Fauchon. Der Weg dorthin war ein Traum für jeden Gourmet: Ein Feinkostgeschäft neben dem anderen.
Während wir die Oper nur von Außen bestaunt haben, konnten wir bei Fauchon nicht vorbei gehen ;)
Ich finde es ist eines der herrlichsten Feinkostgeschäfte, denn die Auswahl an Foie Gras, Marmeladen, Tee, Kaffee und Schokoladen ist einfach überwältigend. Und nicht zu vergessen: die Auswahl an macarons.
Wir haben eine für uns neue Sorte entdeckt und sie auch direkt zu unserer Lieblingsgeschmacksrichtung auserkoren: Passionsfrucht. Hammer, Hammer, Hammer!!!
Das nächste Event ließ dann auch nicht lange auf sich warten, denn wenn man nur zwei Tage hat, muss man sich ran halten.
Also schnell mit der métro ins Hotel, Duschen, Umziehen und dann direk ins Restaurant "aux saveurs du marché".
Das Restaurant liegt unweit des "Arc De Triomphe" und bietet seinen Gästen gute französische Küche. Schwerpunkt unserer Menüauswahl lag eindeutig auf Fisch und Meerestieren:
Ravioles de St jacques, capuccino de langoustines
Involtino de mozzarella di bufala au caviar d’aubergine, coulis de tomate, roquette sauvage et basilic frais
Risotto de langoustines croustillantes en « cheveux d’anges »
Dos de cabillaud grillé à l’huile d’olive purée et pistou
Tortiglionni, crème de champignons et truffe noire
Die Tortiglionni von Patrick fielen in der Qualität und vom Geschmack leider im Vergleich zu den anderen Gerichten stark ab, denn dem Trüffel fehlte das typische Aroma, so dass wir diese nicht empfehlen können. Der begleitende Chablis hingegen hat hervorragend geschmeckt. Wir haben uns im Übrigen auch eingebildet, dass Touristen anders bedient bzw. anderes Essen bekamen, als "Stammgäste". Aber vielleicht war es ja wirklich nur Einbildung.
Um die Kalorien direkt wieder zu verbrennen, ging es danach zum arc de triomphe und die schon teilweise weihnachtlich geschmückte Champs Élysée zurück zu Hotel. Dort fand das oben bereits beschriebene Konzert von Weelye statt.
Der nächste Morgen startete mit einem Besuch auf dem Friedhof "père lachaise".
Es ist der größte der Pariser Friedhöfe und viele Berühmtheiten liegen hier begraben. Wir haben es allerdings "nur" zu Chopin, Edith Piaf und Jim Morrison geschafft. Denn bei über 300km Weg, braucht man wohl Jahre, um alles zu erkunden. Denn wir trafen einen Rentner, der seit 6 Jahre fast täglich auf den Friedhof kommt und immer noch nicht alles gesehen und erforscht hat. Wobei er es sich zum Ziel gesetzt hat, zu jedem Toten auch die Geschichte zu kennen.
Den Abschluß unseres Wochenendes bildete dann der Besuch von "le marais". Hier taucht man in eine andere Welt, mit vielen kleinen Geschäften und Restaurants, geprägt von jüdischen Einflüssen und der homosexuellen Szene von Paris.
Und da wir es wieder nicht geschafft haben, alle Sehenswürdigkeiten zu besuchen, müssen wir wohl wieder kommen ;)